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Wie sind die Luchse: SG Dunningen/Schramberg bezwingt HSG Fridingen/Mühlheim 30:28

Die A-Jugend der SG Dunningen/Schramberg hat vor heimischem Publikum in der Kreissporthalle Schramberg-Sulgen einen umkämpften 30:28-Erfolg gegen die HSG Fridingen/Mühlheim eingefahren. Mit diesem dritten Sieg im dritten Saisonspiel bleiben die Luchse ungeschlagen an der Tabellenspitze – auch wenn es am Ende ein echter Krimi wurde.

Nervöser Start mit frühem Gegentor

Die Gäste aus Fridingen/Mühlheim erwischten den besseren Start und gingen bereits nach 50 Sekunden durch Lukas Huschle in Führung. Unsere Mannschaft antwortete jedoch prompt: Tim Haas glich zweimal aus und verwandelte zudem einen Siebenmeter sicher zum 3:2. Mit einer kleinen 3:0-Serie zwischen der dritten und sechsten Minute, eingeleitet durch Tim Haas und veredelt durch Leon Abermeth, setzte sich die SG erstmals mit zwei Toren ab.

Doch die Führung hielt nicht lange. Zwischen der zehnten und zwölften Minute drehte die HSG mit einer eigenen 3:0-Serie den Spieß um und ging durch einen verwandelten Siebenmeter von Klaus Hipp mit 4:5 erstmals in Front. In dieser Phase tat sich unsere Offensive schwer, klare Chancen herauszuspielen, während Hipp als Siebenmeterspezialist der Gäste bereits früh seine Treffsicherheit unter Beweis stellte.

Die starke Phase der Luchse entscheidet die erste Halbzeit

Nach dem zwischenzeitlichen Rückstand fingen sich unsere Jungs und zeigten ab der 14. Minute ihre beste Phase des gesamten Spiels. Angeführt von einem überragenden Leon Abermeth, der allein in der ersten Hälfte sechsmal traf, baute die SG die Führung kontinuierlich aus. Besonders eindrucksvoll: Von der 14. bis zur 32. Minute erzielte unsere Mannschaft 14 Tore bei nur acht Gegentreffern.

Ein Bruch bei den Gästen zeigte sich auch zeitstrafenbedingt: Trotz einer Unterzahlsituation in der 14. Minute, als Philipp Heinzelmann vom Feld musste, ließ sich unsere Abwehr nicht beirren und kassierte in dieser Phase kaum Gegentore. Eine weitere Serie zwischen der 21. und 23. Minute, bei der die SG drei Tore in Folge erzielte und sich von 11:11 auf 14:11 absetzte, war mitentscheidend für den komfortablen Pausenvorsprung. Louis Förstner, der im Laufe des Spiels zum erfolgreichsten Torschützen unserer Mannschaft avancieren sollte, war in dieser Phase ebenso treffsicher wie Nick Redzepi, der mit drei schnellen Toren zur Wende beitrug. Mit einer soliden 17:14-Führung ging es in die Kabine.

Zweite Halbzeit: Phasenweise Einbruch, aber am Ende cool

Der Start in die zweite Halbzeit verlief zunächst nach Plan. Louis Förstner, mittlerweile in blendender Form, erhöhte mit zwei schnellen Treffern auf 19:14. Doch dann kam die Phase, in der unsere Mannschaft ins Wanken geriet: Zwischen der 36. und 40. Minute gelang der SG kein einziges Tor, während die HSG durch Augusto Manhica und Klaus Hipp zweimal traf und bis auf 20:18 herankam. Manhica, der insgesamt sieben Tore für die Gäste erzielte, war in dieser Phase der auffälligste Gegenspieler.

Unsere Mannschaft antwortete auf diesen Bruch jedoch eindrucksvoll: Zwischen der 41. und 45. Minute drehten Lorenz Dold mit zwei Treffern sowie erneut Louis Förstner mit gleich drei Toren das Spiel wieder zu unseren Gunsten – fünf Tore bei nur zwei Gegentreffern ließen den Vorsprung wieder auf 25:20 anwachsen. Es folgte der kritischste Abschnitt der Partie: Zwischen der 48. und 51. Minute gelang den Gästen eine 0:3-Serie, angeführt von Manhica und Hipp, die den Vorsprung auf 27:25 schrumpfen ließ. Die stärkste Phase der HSG zog sich dabei bis zur 56. Minute, in der sie bei nur einem eigenen Gegentreffer fünf Tore erzielten und auf 28:27 herankamen.

In der hitzigen Schlussphase bewiesen unsere Jungs jedoch Nervenstärke. Leon Abermeth und Louis Förstner, der mit einem weiteren Siebenmeter zum 27:22 bereits die Vorentscheidung eingeleitet hatte, hielten die Führung am Leben. Den Schlusspunkt setzte Philipp Heinzelmann in der 60. Minute zum 30:28, ehe die Gäste durch eine Zeitstrafe gegen Augusto Manhica in Unterzahl das Spiel beenden mussten.

Fazit: Konstanz in der Mitte entscheidet knappes Spiel

Dass die SG Dunningen/Schramberg am Ende als Sieger vom Feld ging, lag vor allem an der starken Phase zwischen der 14. und 32. Minute, in der sich die Mannschaft einen Puffer erarbeitete, der auch die schwächere Schlussphase überstehen ließ. Louis Förstner mit zehn Toren und einer makellosen Siebenmeterquote sowie Leon Abermeth mit acht Treffern waren die Garanten für den Offensiverfolg. Dass die HSG in der Schlussphase durch ihre eigene starke Phase nochmal gefährlich nah herankam, zeigt aber auch, dass defensiv noch Steigerungspotenzial vorhanden ist.

Mit dem dritten Sieg im dritten Spiel bleibt die SG Dunningen/Schramberg mit 6:0 Punkten Tabellenführer der Bezirksoberliga. Am Samstag, den 31. Oktober, wartet um 16:00 Uhr der nächste Heimauftritt gegen den HK Ostdorf/Geislingen – ein Spiel, bei dem die Luchse ihre Heimstärke erneut unter Beweis stellen wollen.

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