Vor 30 Zuschauern in der Kreissporthalle Schramberg-Sulgen ließ die A-Jugend der SG Dunningen/Schramberg keinen Zweifel an ihrer Favoritenrolle aufkommen. Mit einer überragenden ersten Halbzeit und einem starken Schlussspurt setzte sich das Team klar mit 34:21 gegen die HSG Albstadt durch und bleibt damit nach zwei Spielen ungeschlagen an der Tabellenspitze.
Frühe Führung und erste Duelle
Von der ersten Minute an zeigten die Luchse, dass sie in dieser Partie den Ton angeben wollten. Philipp Heinzelmann eröffnete in der 6. Minute den Torreigen zum 1:0, doch Albstadt antwortete postwendend per Siebenmeter durch Leonas Ruck. Es entwickelte sich zunächst ein munteres Wechselspiel: Leon Abermeth und Lorenz Dold hielten mit ihren Treffern die knappe Führung fest, während Albstadts Ruck und Cedric Metzger für zwischenzeitlichen Ausgleich sorgten. Nach dem 4:3 durch Dold in der 11. Minute setzte sich die SG jedoch spürbar ab.
Einen ersten kleinen Rückschlag gab es in der 14. Minute, als Tim Haas nach seinem verwandelten Siebenmeter zwei Minuten auf die Strafbank musste. In Unterzahl geriet man kurzzeitig ins Wanken und kassierte das 6:5, doch die Dunninger/Schramberger Abwehr stand die Unterzahlphase solide durch, ohne weiter anzubrennen.
Sattelfeste Führung zur Pause
Ab der 14. Minute übernahm Louis Förstner das Kommando und traf gleich dreifach binnen kurzer Zeit zum 8:5. Die Albstädter Offensive, angeführt von Leonas Ruck, konnte dagegen nur sporadisch Nadelstiche setzen. Nach der SG-Auszeit in der 20. Minute beim Stand von 9:5 fand das Team noch konzentrierter zu seinem Spiel und zog in der Folge auf 13:6 davon.
Den entscheidenden Schub für eine komfortable Pausenführung lieferte die Phase zwischen der 26. und 30. Minute: Nach einer Zeitstrafe gegen Albstadts Vincent Haasis nutzte die SG die Überzahl eiskalt aus und baute mit fünf Treffern in Folge – unter anderem durch Nathanael Rapp, Nick Redzepi und Tim Haas – die Führung auf 17:7 aus. Zur Halbzeit stand somit ein deutliches 17:7 auf der Anzeigetafel, ein Vorsprung, der die spielerische Überlegenheit klar widerspiegelte.
Kontrollierter zweiter Durchgang
Auch nach der Pause blieb die SG Dunningen/Schramberg am Drücker. Leon Abermeth erhöhte gleich zu Beginn auf 18:7, und eine weitere Zeitstrafe gegen Albstadts Haasis in der 33. Minute nutzte das Team erneut zur Führungsausdehnung. Albstadt versuchte, über Louis DAlberti und Marius Stauß Boden gutzumachen, kam jedoch nie näher als auf zehn bis elf Tore heran. Ein verworfener Siebenmeter von DAlberti in der 36. Minute, just als die SG kurzzeitig in Unterzahl agierte, hätte den Gästen die Chance auf mehr Anschluss geboten – die Möglichkeit blieb jedoch ungenutzt.
Die stärkste Phase des gesamten Spiels erstreckte sich von der 11. bis zur 57. Minute, in der die Luchse ein beeindruckendes 31:16 herausspielten. Besonders eindrucksvoll die Serie zwischen der 48. und 51. Minute: Fünf Treffer am Stück, unter anderem durch Tim Haas und Nathanael Rapp, brachten die Führung auf 30:16. Eine weitere Zeitstrafe gegen Albstadts Leo Bichler in der 50. Minute sorgte erneut für eine Überzahlsituation, die prompt zum Torerfolg genutzt wurde. In der Schlussphase ließ die SG etwas nach, Albstadt konnte durch Marius Stauß und Louis DAlberti noch einige Treffer erzielen, doch am klaren Ausgang änderte dies nichts mehr. Mit Toren von Philipp Heinzelmann und Louis Förstner rundete die SG den Erfolg zum 34:21 ab.
Fazit: Souveräner Auftritt der Luchse
Mit dieser überzeugenden Vorstellung untermauert die A-Jugend der SG Dunningen/Schramberg eindrucksvoll ihren Anspruch auf die Tabellenführung. Insbesondere die Ausbeute bei Überzahlsituationen und die enorme Trefferquote von Tim Haas (7 Tore) und Leon Abermeth (7 Tore) sprechen für die Qualität und Cleverness des Teams in dieser Saison. Auch Louis Förstner (5 Tore), Lorenz Dold und Nathanael Rapp (je 4 Tore) trugen maßgeblich zum Kantersieg bei.
Mit nun zwei Siegen aus zwei Spielen und makellosen 4:0 Punkten steht die SG Dunningen/Schramberg zurecht an der Tabellenspitze. Am 10. Oktober wartet mit der HSG Fridingen/Mühlheim die nächste Herausforderung – die Luchse dürfen mit breiter Brust in die Partie gehen.
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