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Luchse biegen hitziges Duell in Oberndorf spät zu sich – 28:24 bei HSG Neckartal

Mit einer starken Energieleistung in den entscheidenden Phasen hat die B-Jugend weiblich der SG Dunningen/Schramberg ihr Auswärtsspiel bei der HSG Neckartal mit 28:24 gewonnen. Vor 40 Zuschauern in der Neckarhalle lieferten sich beide Teams zunächst ein ausgeglichenes Match, ehe die Luchse in der zweiten Halbzeit mit einem furiosen Lauf den Grundstein für den Auswärtssieg legten.

Rasanter Start und erste Gegenschläge

Die Partie begann turbulent: Bereits in der ersten Minute glich Alisa Klausmann einen frühen Siebenmeter-Rückstand aus, ehe Sara Günther mit zwei schnellen Treffern für eine 3:1-Führung der Luchse sorgte. Dieser 3:0-Lauf zu Beginn zeigte, dass die SG couragiert in die Partie gestartet war. Emily Müller erhöhte wenig später auf 4:2, und auch Anna Edler traf zum zwischenzeitlichen 5:2.

Doch die HSG Neckartal antwortete prompt mit einer eigenen Serie: Zwischen der 7. und 10. Minute drehten die Gastgeberinnen über Theresa Reimann, Leyla Spedicato und Manel Baccouch einen 0:3-Lauf und glichen zum 5:5 aus. Spedicato, die sich im Laufe der Partie als treffsicherste Werferin beider Teams erweisen sollte, war dabei maßgeblich beteiligt.

In der Folge entwickelte sich ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Sara Günther und Emily Müller hielten die SG mit Treffern in Schlagdistanz, doch die HSG Neckartal zeigte sich defensiv stabil und blieb über weite Strecken der ersten Halbzeit im Spiel. Besonders bitter für die Luchse: Zwischen der 17. und 20. Minute musste man einen weiteren 0:4-Lauf der Gastgeberinnen hinnehmen, der die HSG bis auf 8:10 davonziehen ließ – inklusive eines verwandelten Siebenmeters von Spedicato.

Doch die SG zeigte Moral. Direkt nach einer Zeitstrafe gegen Elisa Geiser nutzten die Luchse die Überzahl eiskalt aus: Jana Radek und Sara Günther trafen binnen Sekunden zum Ausgleich, und mit einem weiteren 3:0-Lauf von der 20. bis zur 22. Minute – angeführt von Günther und Müller – ging die SG kurzzeitig wieder in Führung. Bis zur Halbzeitpause blieb es jedoch ein offener Schlagabtausch mit mehrfachem Führungswechsel, ehe Anna Edler kurz vor der Sirene zum 13:13-Pausenstand traf.

Starker Lauf entscheidet die Partie

Nach dem Wiederanpfiff übernahmen die Luchse sofort wieder das Kommando. Sara Günther und Jana Radek legten mit zwei schnellen Treffern zum 15:13 vor, und als die HSG Neckartal in der 30. Minute nach einer Zeitstrafe gegen Leyla Spedicato in Unterzahl geriet, nutzte die SG auch diese Überzahlsituation zur Führung.

Der entscheidende Abschnitt der Partie folgte zwischen der 31. und 35. Minute: Mit einem beeindruckenden 5:0-Lauf, bei dem sich Sara Günther, Maria Hangst und Alisa Klausmann in die Torschützenliste eintrugen, zogen die Luchse von 16:15 auf 21:15 davon. Diese Phase markierte den klaren Wendepunkt des Spiels – die SG zeigte sich nun treffsicherer, laufstärker und abgezockter als die Gastgeberinnen.

Die HSG Neckartal versuchte zwar mehrfach, durch eigene Vorstöße wieder heranzukommen, und verkürzte zwischenzeitlich über Manel Baccouch und Leyla Spedicato auf 22:19. Besonders in der Schlussphase wurde es nochmal eng: Nach einer Zeitstrafe gegen Sara Günther in der 44. Minute musste die SG kurzzeitig in Unterzahl zwei Gegentore hinnehmen, wodurch die HSG Neckartal bis auf 23:21 herankam.

In dieser kritischen Phase bewies die SG jedoch Nervenstärke: Ein verworfener Siebenmeter von Leyla Spedicato in der 45. Minute blieb ungenutzt, und die Luchse nutzten den Schwung, um die Führung sukzessive wieder auszubauen. Eine erneute Zeitstrafe gegen die HSG in der 48. Minute – diesmal gegen Juna Link – nutzte die SG prompt durch einen verwandelten Siebenmeter von Sara Günther sowie einen weiteren Treffer von Maria Hangst zum 26:22. Auch wenn die HSG Neckartal bis zum Schlusspfiff kämpfte, hatten Anna Edler mit zwei wichtigen Spätoren die passenden Antworten parat und sicherten den 28:24-Endstand.

Fazit: Verdienter Auswärtssieg der Luchse

Mit einer kämpferischen und in der entscheidenden Phase hochkonzentrierten Leistung sicherte sich die SG Dunningen/Schramberg einen verdienten Auswärtssieg bei der HSG Neckartal. Besonders der starke Lauf zwischen der 20. und 35. Minute, in dem die Luchse 13:5 Tore erzielten, machte den Unterschied aus. Überragende Werferin war erneut Sara Günther mit 13 Treffern, die mit ihrer Konstanz und Zielsicherheit – auch vom Siebenmeterpunkt – das Rückgrat der Offensive bildete. Auch Jana Radek, Anna Edler und Emily Müller trugen mit wichtigen Toren zum Erfolg bei.

Die Mannschaft zeigte in den entscheidenden Momenten die notwendige Abgezocktheit, nutzte Überzahlsituationen konsequent und bewies auch in der kurzen Unterzahlphase in der Schlussphase die nötige Stabilität. Mit diesem Sieg bleibt die SG Dunningen/Schramberg in der laufenden Saison ungeschlagen und steht nach drei Spieltagen mit 4:2 Punkten gut da.

Nun gilt der Blick nach vorn: Am Sonntag, den 15. November 2026, empfangen die Luchse um 16:30 Uhr den CVJM Handball Dußlingen-Gomaringen zum nächsten Bezirksliga-Spiel – mit dem klaren Ziel, die positive Serie fortzusetzen.

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