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SG Dunningen/Schramberg kämpft sich zurück, verliert aber 14:17 bei der HSG Mimmenhausen/Mühlhofen

Nach einem schwachen zweiten Viertel lag die SG Dunningen/Schramberg deutlich zurück, kämpfte sich im letzten Durchgang stark heran, musste sich am Ende aber dennoch mit 14:17 geschlagen geben.

Ausgeglichener Beginn, dann der erste Bruch

Die Luchse erwischten einen ordentlichen Start in Salem. Nach frühem Rückstand durch Mika Hauser glich Laurin Fix postwendend aus, und auch als die Gastgeber durch Hauser und Lars Margraf wieder vorlegten, hielt Lenny Moosmann mit seinem Treffer zum 2:2 dagegen. Bis zur 10. Minute blieb die Partie damit eng, ehe Luca Stanik die HSG mit dem 4:3 erstmals mit zwei Toren absetzte.

In der Folge verpasste Laurin Fix zweimal vom Siebenmeterpunkt die Chance auf den Ausgleich, während auf der Gegenseite gleich drei verworfene Siebenmeter in kurzer Folge – zwei davon durch Mika Hauser und Linus Michelberger – die Dunninger Defensive vor einem größeren Rückstand bewahrten. Die Phase zwischen der 11. und 15. Minute blieb torlos, ein Zeichen für die inzwischen hart geführten Zweikämpfe auf beiden Seiten.

Auszeit zeigt Wirkung, Pause mit knappem Rückstand

Nach der torlosen Phase nahm Trainer der SG in der 16. Minute beim Stand von 3:4 die erste Auszeit, und die Ansprache zeigte Wirkung: Laurin Fix glich postwendend zum 4:4 aus. Allerdings leistete sich Fix nur eine Minute später eine Zeitstrafe, die die HSG prompt zur erneuten Führung nutzte. Mit dem 4:5 ging es in die Kabine – ein knappes Pausenergebnis, das angesichts der zwischenzeitlichen Rückstände durchaus als Achtungserfolg zu werten war.

Die entscheidende Phase: HSG zieht davon

Der Start in Durchgang zwei geriet für die SG Dunningen/Schramberg zum Alptraum. Zwischen der 20. und 25. Minute erzielte die HSG Mimmenhausen/Mühlhofen sechs Tore bei nur zwei eigenen Treffern und zog von 4:4 auf 6:10 davon – die mit Abstand stärkste Phase der Partie auf Seiten der Gastgeber. Lars Margraf war in diesem Abschnitt mit mehreren Treffern der Garant für den Zwischenspurt, dazwischen sorgte Luca Stanik für weitere Nadelstiche. Die Luchse fanden in dieser Phase offensiv kaum noch Mittel und gerieten zunehmend unter Druck.

Starke Aufholjagd bleibt ohne Lohn

Doch die junge Mannschaft steckte nicht auf. Zwischen der 26. und 30. Minute drehten die Dunninger mit einem bemerkenswerten 4:0-Lauf auf und kamen von 6:10 bis auf 10:10 heran – die stärkste Phase der SG im gesamten Spiel. Jonas Langeneck traf doppelt, Jona Banholzer und Laurin Fix ergänzten den Lauf, der die Partie noch einmal komplett offen gestaltete und für Spannung in der Halle sorgte.

Doch die HSG antwortete sofort mit einer eigenen Serie: Zwischen der 31. und 36. Minute zogen die Gastgeber ihrerseits mit vier Treffern in Folge von 11:11 auf 11:15 davon, ehe die SG mit zwei schnellen Toren durch Julian Ruf und Jona Banholzer, eingeleitet durch die zweite Auszeit in der 37. Minute, noch einmal verkürzte. Zu mehr reichte es jedoch nicht mehr: Zwei Treffer von Noah Bachstein und eine weitere Zeitstrafe gegen Jona Banholzer besiegelten in der Schlussphase die Entscheidung zugunsten der Gastgeber. Der späte Treffer von Max Schäfer zum 14:17 war nur noch Ergebniskosmetik.

Fazit

Trotz der Niederlage zeigte die SG Dunningen/Schramberg mit ihrem starken Schlussspurt im zweiten Durchgang, dass in dieser jungen Mannschaft Kampfgeist und Comeback-Qualitäten stecken, die es nun über ein gesamtes Spiel hinweg abzurufen gilt – kommenden Samstag bietet sich dafür zuhause gegen den TV Pfullendorf die nächste Gelegenheit.

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