Die D-Juvenilen der SG Dunningen/Schramberg sind bei der Spvgg Mössingen couragiert in die Partie gestartet und führten zwischenzeitlich deutlich. Am Ende setzte sich der Gastgeber in einem wilden Spiel mit 34:30 (18:14) durch – auch weil den Luchsen zur Halbzeit die Kontrolle entglitt.
Starker Beginn der Luchse
Vor 50 Zuschauern in der Steinlachhalle legten unsere Luchse einen Traumstart hin. Maresa Schnell und Nkepang Azuiseh trafen doppelt, ehe Elis Trifan und Madita Schumpp nachlegten – nach fünf Minuten stand es 5:2 für die SG. Mössingen antwortete jedoch postwendend mit einer eigenen Serie: Drei Treffer in Folge, unter anderem durch Amelie Baier, glichen die Partie bis zur 7. Minute auf 5:5 aus. Von da an entwickelte sich ein munteres Hin und Her, bei dem keine Mannschaft wirklich davonziehen konnte.
Stärkste Phase – und ein Bruch vor der Pause
Ihre beste Phase zeigten die Luchse zwischen der 11. und 12. Minute, als sie mit einer 3:0-Serie von 8:8 auf 11:8 davonzogen. Nach der SG-Auszeit beim Stand von 8:8 lief es für unsere Mannschaft zunächst blendend – auf die Auszeit folgten fünf eigene Tore bei nur vier Gegentreffern. Doch die Führung hielt nicht lange: Mössingen konterte mit einer eigenen 0:3-Serie zum 11:11-Ausgleich, und Azuiseh musste zwischenzeitlich zwei Siebenmeter sicher verwandeln, um den Anschluss zu halten.
Der entscheidende Bruch des Spiels folgte in den letzten fünf Minuten der ersten Halbzeit. Beim Stand von 13:12 für die Luchse drehte Mössingen komplett auf und erzielte zwischen der 16. und 20. Minute sage und schreibe sechs Tore in Serie, während unserer Mannschaft nur noch ein einziger Treffer gelang. Aus einer knappen Führung wurde so ein 14:18-Pausenrückstand – ein Einbruch, der das gesamte Spiel prägte.
Zweite Halbzeit: Aufholjagd ohne Happy End
Nach der Pause zeigten die Luchse Moral. Mit einer 3:0-Serie durch Elis Trifan und Maresa Schnell verkürzten sie zwischenzeitlich bis auf einen Treffer (18:19), ehe Mössingen erneut antwortete – diesmal mit vier Toren in Folge zum 18:23. Die beste Phase der Gastgeberinnen erstreckte sich insgesamt über die Minuten 12 bis 35, in denen sie 24 Tore gegen nur 13 der Luchse erzielten – ein Zeichen für die konstante Überlegenheit Mössingens im Mittelteil der Partie.
In der Schlussphase steigerten sich die Luchse noch einmal spürbar. Madita Schumpp war in dieser Phase besonders treffsicher und hielt mit mehreren Toren den Kontakt, während Sophia Ettwein zwei weitere Siebenmeter sicher verwandelte. In den letzten fünf Minuten zeigten unsere Mädchen mit fünf Toren bei nur zwei Gegentreffern (37. bis 40. Minute) ihre stärkste Phase der gesamten Partie und sorgten durch eine abschließende 3:0-Serie von Nkepang Azuiseh für ein versöhnliches Ergebnis. Für eine echte Wende reichte es jedoch nicht mehr – der Rückstand aus der ersten Hälfte war zu groß.
Fazit
Am Ende steht eine 30:34-Niederlage, die vor allem auf den Einbruch kurz vor der Halbzeit zurückzuführen ist. Während die Luchse in Summe zwei starke Phasen zeigten – den furiosen Start und die beeindruckende Schlussoffensive – fehlte in der Phase dazwischen die nötige Konstanz in Abwehr und Angriff, um mit der laufstarken Mössinger Mannschaft mitzuhalten. Nkepang Azuiseh war mit zehn Treffern und vier verwandelten Siebenmetern bester Werferin der Partie, dicht gefolgt von Madita Schumpp mit sieben Toren.
In der Tabelle bleibt die SG nach drei Spielen ohne Punkte auf dem letzten Platz. Am 17. Oktober wartet auswärts bei der HSG Rottweil die nächste Gelegenheit, die couragierte Leistung in einen Erfolg umzumünzen.
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