Mit einer starken Mannschaftsleistung setzt sich die D-Jugend weiblich der SG Dunningen/Schramberg bei der HSG Rottweil mit 33:24 durch. Vor 50 Zuschauern in der Doppelsporthalle 1 zeigten die Luchse von Beginn an Zugriff und ließen sich auch von zwischenzeitlichen Rottweiler Aufholjagden nicht beirren.
Guter Start, erste Antworten des Gegners
Schon nach 48 Sekunden ging die SG durch Madita Schumpp in Führung, Rottweil konnte postwendend ausgleichen. Es entwickelte sich ein munterer Schlagabtausch, bei dem beide Teams früh trafen. Nkepang Azuiseh und Sophia Ettwein sorgten jedoch dafür, dass die Luchse nach den ersten Minuten mit 4:2 vorne lagen, ehe Rottweil mit dem Anschlusstreffer zum 4:3 noch einmal herankam.
In der 6. Minute vergab Sophia Ettwein einen Siebenmeter, doch die SG ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen.
Der erste große Lauf der Luchse
Nach dem verworfenen Siebenmeter legten die Dunningen/Schramberger Mädchen einen beeindruckenden 3:0-Lauf hin. Elis Trifan, Sophia Ettwein und Maresa Schnell trafen binnen zwei Minuten und stellten auf 7:3. Rottweil reagierte mit einer Auszeit in der 9. Minute, doch der gewünschte Effekt blieb zunächst aus – die SG blieb spielbestimmend.
Auch wenn Rottweil in den Minuten danach etwas besser ins Spiel fand und auf 7:4 sowie 9:5 verkürzte, antworteten die Luchse weiterhin treffsicher. Madita Schumpp, die bis zur Halbzeit noch mehrfach zuschlagen sollte, baute den Vorsprung konstant wieder aus.
Kleine Unsicherheit vor der eigenen Auszeit
In der 15. Minute nahm die SG beim Stand von 10:5 selbst eine Auszeit – offenbar um die Struktur zu festigen, nachdem Rottweil mit drei Treffern in Folge (von 3:2 auf eine knappere Phase) etwas Boden gutgemacht hatte. Die Auszeit zeigte direkt Wirkung: Madita Schumpp traf nur Sekunden später zum 11:5.
Rottweil blieb jedoch hartnäckig und kam durch Raphaela Sauter, die bis zum Ende die torgefährlichste Spielerin der Gastgeberinnen bleiben sollte, mehrfach heran. In der Schlussphase der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Geben und Nehmen, bei dem Rottweil in den letzten fünf Minuten vor der Pause mit der SG gleichzog (4:4). Dennoch setzten die Luchse kurz vor dem Pausenpfiff durch Sophia Ettwein ein wichtiges Zeichen zum 15:9-Halbzeitstand.
Starker Beginn der zweiten Halbzeit
Nach der Pause legte Rottweil zunächst durch zwei schnelle Tore von Mona Rühle nach und verkürzte auf 16:11. Für einen Moment schien das Momentum zu kippen. Doch die SG fand schnell wieder zu ihrem Spiel und zog in der Folge auf 19:12 davon, ehe sie ihre stärkste Phase des gesamten Spiels einläutete.
Zwischen der 2. und 29. Minute erzielten die Luchse beeindruckende 24 Tore bei nur 14 Gegentreffern – ein Beleg für die Konstanz, mit der die Mannschaft über weite Strecken agierte. Eine weitere Serie von drei Treffern in Folge, von 19:13 auf 22:13, unterstrich die Dominanz in dieser Phase zusätzlich.
Rottweil kämpft sich zurück
Mit zunehmender Spielzeit steigerte sich die HSG Rottweil noch einmal. Mona Rühle und Malin Laux trafen mehrfach, sodass die Gastgeberinnen in den Minuten 31 bis 35 mit der SG gleichzogen (4:4 in diesem Abschnitt). Der Vorsprung schmolz zwischenzeitlich auf neun Tore zusammen.
In der 36. Minute reagierte die SG erneut mit einer Auszeit, als der Vorsprung beim Stand von 30:21 kurzzeitig ins Wanken geriet. Zuvor hatte Rottweil die letzten fünf Minuten mit 4:4 egalisiert – nach der Auszeit fand die SG wieder Zugriff und ließ in den folgenden Minuten nur noch drei Gegentore zu.
Intensive Schlussphase
Die letzten zehn Minuten der Partie gerieten noch einmal hitzig: Beide Mannschaften trafen jeweils siebenmal, Rottweil gab sich bis zum Schlusspfiff nicht geschlagen. Raphaela Sauter und Ella Liemen hielten die Gastgeberinnen mit mehreren Treffern im Spiel, doch die SG beantwortete jeden Angriff mit eigenen Toren – allen voran durch die überragende Nkepang Azuiseh, die mit insgesamt elf Treffern die erfolgreichste Werferin der Partie war.
In der Schlussminute setzte Sophia Ettwein mit dem 33:24-Endstand den Schlusspunkt unter eine Partie, in der die Luchse trotz zwischenzeitlicher Rottweiler Aufholjagden stets die Kontrolle zurückgewannen.
Fazit und Ausblick
Mit diesem deutlichen Auswärtssieg verbessert sich die SG Dunningen/Schramberg auf den fünften Tabellenplatz und sammelt wichtige Punkte für die weitere Saison. Nach nun einem Sieg und drei Niederlagen aus vier Spielen zeigt die Mannschaft, dass sie über die nötige Qualität verfügt, um auch gegen laufstarke Gegner zu bestehen.
Das nächste Spiel steht am Sonntag, den 8. November 2026, auswärts bei der HSG Baar an. Dort will die Mannschaft an die starke Vorstellung von Rottweil anknüpfen.
Offizieller Spielbericht des Verbands: Spielbericht als PDF öffnen