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Die Luchse zittern sich zum vierten Saisonsieg gegen Radolfzell

Die SG Dunningen/Schramberg hat ihr Heimspiel in der Wehle-Sporthalle gegen den HSC Radolfzell mit 27:25 gewonnen und bleibt damit nach vier Spieltagen ungeschlagen an der Tabellenspitze der Frauen Bezirksoberliga Staffel 2. Vor 37 Zuschauern lieferten sich beide Teams einen umkämpften Schlagabtausch, den die Luchse am Ende dank einer starken Phase kurz nach der Pause für sich entschieden.

Blitzstart und erste Risse

Die Luchse erwischten einen Traumstart: Bereits nach zwei Minuten stand es durch Treffer von Sophia Leopold und Josefine Franke 2:0, und auch in den folgenden Minuten setzte sich die SG ab. Bis zur 15. Minute führte die Dunningerin/Schramberg-Sieben komfortabel mit 8:5, angetrieben von einer effizienten Chancenverwertung und einem sicheren Siebenmeterschützen-Duo aus Maike King und Sophia Leopold.

Doch dann kippte das Spiel spürbar. Zwischen der 17. und der 20. Minute drehte Radolfzell eine 0:3-Serie und kam bis auf 9:8 heran. Eine Zeitstrafe gegen Manuela Sprich in der 19. Minute verschärfte die kurze Schwächephase der SG zusätzlich. Die Gäste blieben in der Folge über weite Strecken der ersten Halbzeit dran, auch wenn die Luchse ihre Führung bis zur Pause mit 15:13 verteidigen konnten. In den letzten fünf Minuten vor dem Seitenwechsel zeigte die SG noch einmal Nervenstärke und legte ein 4:3 nach, das die knappe Pausenführung sicherte.

Radolfzells beste Phase – und die Antwort der Luchse

Was in der ersten Hälfte begann, setzte sich nach dem Seitenwechsel zunächst fort: Von der 17. bis zur 38. Minute war der HSC Radolfzell das deutlich bessere Team und drehte diese lange Phase mit 12:8 Toren zu seinen Gunsten. In der 38. Minute glichen die Gäste durch Sophia Hannich zum 17:17 aus – der Spielstand war zu diesem Zeitpunkt komplett offen, und mancher Zuschauer in der Wehle-Sporthalle dürfte kurz gezittert haben.

Doch genau in diesem Moment zeigte die SG Dunningen/Schramberg ihre stärkste Phase der Partie. Von der 39. bis zur 46. Minute drehten die Luchse das Spiel mit einem beeindruckenden 6:1-Lauf und zogen von 17:17 auf 23:18 davon. Maßgeblichen Anteil daran hatten Sophia Leopold und Marina Häsler, die in dieser Phase mehrfach trafen, während die SG-Abwehr Radolfzell über mehrere Minuten praktisch auf null stellte. Dieser Zwischenspurt sollte sich als spielentscheidend erweisen.

In der Schlussphase wurde es dann noch einmal spannend. Radolfzell kämpfte sich zurück und gewann die letzten zehn Minuten mit 3:5, in den letzten fünf Minuten sogar mit 1:4. Eine Serie von drei Treffern in Folge zwischen der 56. und 58. Minute brachte die Gäste bis auf zwei Tore heran. Die zuvor erspielte Distanz aus der starken Phase reichte den Luchsen aber am Ende knapp zum Sieg.

Fazit

Der Sieg der SG Dunningen/Schramberg gegen den HSC Radolfzell war am Ende verdient, auch wenn die Partie keineswegs ungefährdet war. Entscheidend war der starke Lauf zwischen der 39. und 46. Minute, in dem die Luchse das zwischenzeitliche 17:17 in eine komfortable Führung ummünzten. Dass Radolfzell in der Schlussphase noch einmal alles investierte und bis auf zwei Tore herankam, tat dem Ergebnis letztlich keinen Abbruch.

Torreichster Werferin war Sophia Leopold mit sieben Treffern, gefolgt von Maike King, die sechsmal traf und dabei vier ihrer fünf Siebenmeter verwandelte. Auch Marina Häsler mit vier Toren in der entscheidenden Schlussphase leistete einen wichtigen Beitrag. Mit diesem vierten Sieg im vierten Saisonspiel untermauern die Luchse ihre Spitzenposition in der Bezirksoberliga Staffel 2. Weiter geht es am Samstag, den 7. November 2026, mit dem Auswärtsspiel beim TV Engen.

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