Die Luchse haben vor 150 Zuschauern in der Wehle-Sporthalle ihren dritten Saisonsieg eingefahren. Gegen den SV Eigeltingen setzte sich die SG Dunningen/Schramberg am Ende verdient mit 37:20 durch.
Früher Zwischenstand, dann der erste Lauf
Nach einem munteren Beginn, bei dem beide Teams schnell trafen und es bis zur 3. Minute beim Gleichstand von 2:2 blieb, übernahm die SG Dunningen/Schramberg das Kommando. Josefine Franke traf in der 8., 9. und 10. Minute in Serie und schraubte den Vorsprung auf 5:2. Eigeltingen fand in dieser Phase keine passende Antwort, zumal Theresa Fuchs gleich zwei Siebenmeter liegen ließ, die das Spiel hätten offener gestalten können.
Die Luchse blieben am Drücker. Marina Häsler steuerte mit drei Treffern zwischen der 11. und 15. Minute weiter zum komfortablen Polster bei, ehe Eigeltingen kurzzeitig eine Auszeit nahm, um die eigene Struktur zu finden. Der Erfolg blieb überschaubar, die SG hielt die Führung konstant im Bereich von vier bis fünf Toren.
Konstante Führung bis zur Halbzeit
Auch wenn Eigeltingen in der Schlussphase der ersten Hälfte noch einmal Nerven zeigte und durch einen Siebenmeter von Sophie Meier sowie zwei weitere Treffer bis auf 13:7 herankam, verwaltete die SG Dunningen/Schramberg ihren Vorsprung umsichtig. Leonie Boner war mit drei Toren zwischen der 22. und 25. Minute maßgeblich daran beteiligt, dass der Abstand nie wirklich gefährdet wurde. Mit einer soliden 13:7-Führung ging es in die Kabinen – ein Polster, das der Mannschaft sichtlich Sicherheit gab.
Zweite Halbzeit: Die Vorentscheidung fällt
Direkt nach Wiederanpfiff blieb es zunächst ein offener Schlagabtausch, bei dem Eigeltingen durch Theresa Fuchs, die in dieser Phase mehrfach vom Siebenmeterpunkt traf, zwischenzeitlich bis auf fünf Tore herankam. Doch die SG Dunningen/Schramberg beantwortete jeden Nadelstich. Besonders bemerkenswert war die Phase zwischen der 40. und 46. Minute, in der die Luchse einen beeindruckenden 6:0-Lauf hinlegten und den Vorsprung auf 26:13 ausbauten. Janika Kobel, Marina Häsler, Sophia Leopold und Marie Lutz trugen sich dabei allesamt in die Torschützenliste ein.
Danach hatte Eigeltingen mit einem 0:3-Lauf in der 48. Minute noch einmal eine kurze Phase, in der sie Boden gutmachten, ehe die SG Dunningen/Schramberg ihre bislang stärkste Phase des Spiels startete: Von der 49. bis zur 53. Minute setzten die Luchse sieben Treffer in Folge, angeführt von einer überragenden Sophia Leopold, die allein in dieser Spanne mehrfach traf – darunter auch per Siebenmeter. Spätestens mit dem Stand von 33:16 war die Partie entschieden.
Souveräner Schlussspurt
In der Schlussphase ließ die SG Dunningen/Schramberg nichts mehr anbrennen. Josefine Franke, die am Ende mit zehn Toren neben Sophia Leopold beste Werferin der Partie war, setzte mit einem weiteren 3:0-Lauf zwischen der 56. und 59. Minute den Schlusspunkt unter eine eindrucksvolle Teamleistung. Dass Eigeltingen in den letzten Minuten durch Theresa Fuchs und Lena Walde noch zwei Tore nachlegte, änderte am Gesamtbild nichts mehr. Am Ende stand ein verdienter 37:20-Erfolg, der die Dominanz der SG Dunningen/Schramberg über weite Strecken der Partie widerspiegelt.
Fazit und Ausblick
Mit diesem Sieg bleibt die SG Dunningen/Schramberg nach drei Spielen ungeschlagen und steht mit 6:0 Punkten an der Tabellenspitze. Besonders die Konstanz in der Chancenverwertung – vier von fünf verwandelten Siebenmetern – und die starke Offensivleistung von Josefine Franke und Sophia Leopold mit jeweils zehn Toren stachen heraus.
Am kommenden Samstag, den 31. Oktober 2026, erwarten die Luchse um 18:00 Uhr den HSC Radolfzell zum nächsten Heimspiel in der Wehle-Sporthalle.
Fazit in einem Satz
Die SG Dunningen/Schramberg zeigte gegen Eigeltingen eine souveräne Mannschaftsleistung und untermauert mit dem 37:20-Sieg ihren starken Saisonstart.
Offizieller Spielbericht des Verbands: Spielbericht als PDF öffnen