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Luchse verlieren bei SG FDS/Baiers nach starker Schlussphase der Gastgeber 28:33

Die SG Dunningen/Schramberg musste sich am Samstagabend in der David Fahrner Halle in Freudenstadt mit 28:33 geschlagen geben. Vor 125 Zuschauern hielten die Luchse das Spiel lange offen, ehe die Gastgeber in der Schlussphase durch eine starke Serie den Sack zumachten.

Erste Halbzeit: Ausgeglichene Phase, dann der Bruch

Die Partie begann mit einem munteren Schlagabtausch. Julian Roming brachte die Luchse früh in Führung, ehe sich beide Teams bis zur 10. Minute auf Augenhöhe bewegten – Stand 4:4. In dieser Phase zeigte sich bereits, wie wichtig die Chancenverwertung an der Siebenmeterlinie werden sollte: Während Patrick Sandelmann und Mika Philipp für FDS/Baiers sicher verwandelten, geriet die SG nach der ersten Zeitstrafe gegen Tobias Fleig in der 9. Minute in Rückstand und blieb in der folgenden Unterzahlphase ohne eigenen Treffer.

Danach begann die erste klare Serie der Gastgeber: Von 4:3 zogen sie über drei Tore in Folge auf 4:6 davon, befeuert durch eine weitere Zeitstrafe gegen Angelo Broghammer, nach der die SG nur einen Treffer gegen zwei gegnerische hinnehmen musste. Die Luchse fanden zwischenzeitlich über Julian Roming und Tim Haas wieder heran, doch die zweite gegnerische Zeitstrafe gegen Broghammer in der 22. Minute leitete die entscheidende Serie der ersten Hälfte ein: Von 7:8 zog FDS/Baiers über vier Tore am Stück auf 7:12 davon, erneut mit der SG in Unterzahl ohne eigenen Torerfolg in den zwei Minuten danach.

Besonders bitter aus Dunninger Sicht: Genau in den letzten fünf Minuten vor der Pause, in denen viele Spiele entschieden werden, zeigten die Luchse ihre beste Phase der Halbzeit und drehten das Fünf-Minuten-Duell mit 4:2 für sich – konnten damit aber den zuvor erarbeiteten Vorsprung der Gastgeber nicht mehr vollständig egalisieren. Mit 11:15 ging es in die Kabine.

Zweite Halbzeit: Starke Aufholjagd bis zum Ausgleich

Der Start in Durchgang zwei verlief zunächst zäh für die Luchse. Marvin Werner vergab gleich zwei Siebenmeter in der 33. und 34. Minute, was dem Spiel kurzzeitig die Wucht nahm. Doch die SG ließ sich davon nicht entmutigen und nutzte stattdessen die folgende Zeitstrafe gegen Hannes Benzing konsequent: In der Überzahlphase erspielten sich die Luchse ein 2:0 und kamen so wieder auf 13:16 heran.

Was folgte, war die stärkste Phase der Luchse im gesamten Spiel: Von der 38. bis zur 47. Minute drehten sie das Geschehen mit 10:3 komplett und zogen von 13:18 bis auf 23:21 in Führung. Tim Haas war in dieser Phase mit vier Treffern am Stück (38. bis 41. Minute) der Garant für den Schwung, dazu kam eine weitere Serie von drei Toren in Folge zwischen der 45. und 47. Minute über Tim Reule, Julian Roming und Hannes Haas. Die Auszeit der Gastgeber in der 47. Minute verpuffte zunächst wirkungslos, da die SG kurz danach sogar noch einmal nachlegte.

Doch der Ausgleich zum 24:24 in der 50. Minute sollte der letzte Höhepunkt aus Dunninger Sicht bleiben.

Schlüsselphase: Der Einbruch in den letzten zehn Minuten

Die entscheidende Phase der Partie lag klar in der Schlussviertelstunde. Ab dem Ausgleich zum 24:24 ließen die Luchse den Gastgebern eine Serie von fünf Toren in Folge zu, von 24:22 bis auf 24:27 – ausgerechnet in einer Phase, in der ein Sieg oder zumindest ein enges Ergebnis greifbar schien. In den letzten zehn Minuten insgesamt gewann FDS/Baiers das Teilstück mit 9:4, was die Partie endgültig zugunsten der Gastgeber kippen ließ.

Auch die Zeitstrafen in dieser Phase trafen die SG hart: Nach der Zeitstrafe gegen Tim Reule in der 46. Minute ging die anschließende Unterzahlphase mit 0:2 verloren, und ganz am Ende musste auch die Zeitstrafe gegen Laurin Kugler in der 60. Minute mit einem Gegentreffer bezahlt werden. Zwar nutzte die SG in der Schlussphase noch eine Überzahl nach der Zeitstrafe gegen Paul Eisele für einen eigenen Treffer, doch die Wucht der gegnerischen Schlussoffensive um Mika Philipp – am Ende zehnfacher Torschütze – war nicht mehr zu stoppen.

Fazit

Die SG Dunningen/Schramberg zeigte in Freudenstadt über weite Strecken ein kämpferisches und phasenweise starkes Spiel, insbesondere mit der beeindruckenden Aufholjagd zwischen der 38. und 47. Minute. Doch die insgesamt vier Zeitstrafen gegen die eigene Mannschaft, die oft genutzte Unterzahl des Gegners sowie die beiden vergebenen Siebenmeter zur Pausenzeit erwiesen sich als zu schwer wiegende Nachteile. Besonders die Schlussphase, in der die Gastgeber mit einer starken Serie davonzogen, entschied die Partie letztlich zugunsten von FDS/Baiers.

Mit der Niederlage bleibt die SG bei drei Punkten aus vier Spielen. Nun gilt der Blick nach vorn: Am kommenden Samstag, den 24. Oktober 2026, empfangen die Luchse um 20:00 Uhr die SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen zum Heimspiel und wollen dort die gezeigte Moral in Punkte ummünzen.

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