Zum Inhalt springen

Die Luchse krallen sich einen 31:27-Heimsieg gegen Allensbach/Dettingen-Wallhausen

Vor 2000 Zuschauern in der Wehle-Sporthalle mussten die Luchse der SG Dunningen/Schramberg erst einen Fehlstart verdauen, ehe sie sich mit einem furiosen Lauf ins Spiel zurückkämpften. Am Ende stand nach einer dramatischen Schlussphase ein verdienter 31:27-Erfolg gegen die SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen zu Buche.

Schwacher Start, dann der erste große Lauf

Die Gäste aus Allensbach/Dettingen-Wallhausen erwischten den besseren Start. Jan-Paul Kürschner traf doppelt, und nach sieben Minuten stand es bereits 1:4 aus Sicht der Luchse. Die Gastgeber wirkten zunächst überrascht von der Wucht des Gegners.

Doch dann kippte das Momentum. Angeführt von Felix Hirt und Tobias Fleig fand die SG Dunningen/Schramberg ihren Rhythmus und legte zwischen der 7. und 12. Minute einen beeindruckenden 6:0-Lauf hin. Tore von Hirt, Fleig, Marco Meyer, Hannes Haas und Laurin Kugler drehten die Partie komplett – aus dem 1:4 wurde ein 7:4.

Die Luchse blieben am Drücker. Mit einer weiteren Serie von 3:0 zwischen der 14. und 18. Minute, unter anderem durch zwei Treffer von Tim Haas, bauten sie den Vorsprung auf 10:5 aus. Es war die stärkste Phase der Hausherren in diesem Spiel.

Der Gegner schlägt zurück – Unterzahl wird bestraft

Nach dem 10:6 durch Jakob Dietrich, der dafür mit einer Zeitstrafe vom Feld musste, nutzte die SG Dunningen/Schramberg die Überzahl zunächst eiskalt und erhöhte durch einen Siebenmeter von Laurin Kugler auf 11:6. Doch dann begann die stärkste Phase der Gäste.

Marvin Bauer, der insgesamt achtmal traf und von der Siebenmeterlinie kaum zu stoppen war, läutete mit einem verwandelten Strafwurf eine 0:5-Serie der Gäste ein. Die Zeitstrafe gegen Marvin Werner in der 21. Minute bestrafte Allensbach/Dettingen-Wallhausen konsequent – die Unterzahlphase kostete die Luchse zwei Gegentore. Die Auszeit in der 22. Minute änderte zunächst wenig, der Gegner blieb in dieser Phase hellwach und glich bei 11:11 vollständig aus.

Auch zwei weitere Zeitstrafen gegen Kugler und Roming nutzten die Gäste zum Ausgleich, die SG geriet in dieser Phase phasenweise unter Druck.

Kurz vor der Pause ein wichtiges Signal

Doch die Luchse ließen sich nicht beirren. Mit einer erneuten 3:0-Serie zwischen der 26. und 29. Minute – Treffer von Kugler, Roming und Marvin Werner – setzten sie kurz vor der Pause ein wichtiges Zeichen und gingen wieder mit 14:11 in Führung. Ein später Gegentreffer von Milan Kwoll sorgte dafür, dass es mit 14:12 in die Kabinen ging – ein knapper, aber verdienter Vorsprung für die Gastgeber nach einer wilden ersten Halbzeit.

Zweite Halbzeit: Zähes Ringen um die Führung

Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie lange auf Messers Schneide. Gleich mehrere Zeitstrafen gegen die Luchse in der 33. und 34. Minute – gegen Fleig und Gapp – brachten die Gäste zurück ins Spiel. Allensbach/Dettingen-Wallhausen nutzte die doppelte Unterzahl zum Anschluss und zog durch Martin Weissinger, der an diesem Abend vier Mal traf, bis auf 16:15 heran.

Die Gäste blieben dran, glichen in der 40. Minute durch Jakob Dent sogar zum 18:17 aus. Doch die SG Dunningen/Schramberg antwortete mit einer starken Phase: Zwischen der 41. und 45. Minute trafen die Luchse fünfmal und ließen nur zwei Gegentore zu, womit sie sich auf 23:19 absetzten. Angelo Broghammer, der insgesamt vier Treffer beisteuerte, war in dieser Phase besonders treffsicher.

Die Entscheidung naht – doch die Gäste geben nicht auf

Mit einer weiteren 3:0-Serie zwischen der 48. und 52. Minute, angeführt von Marco Meyer und Felix Hirt, bauten die Luchse ihren Vorsprung auf 26:20 aus. Es sah nach einer klaren Entscheidung aus. Doch die Auszeit der Gäste nach dem 26:20 zeigte Wirkung: Allensbach/Dettingen-Wallhausen fand wieder Zugriff und startete einen bemerkenswerten 0:3-Lauf zwischen der 53. und 56. Minute. Plötzlich stand es nur noch 26:23, und die Spannung kehrte zurück in die Wehle-Sporthalle.

Die Auszeit der SG Dunningen/Schramberg in der 55. Minute half, den Sturmlauf zu stoppen, doch die Gäste blieben hartnäckig.

Intensive Schlussphase mit offenem Ausgang

Die letzten zehn Minuten wurden zur echten Nervenprobe. Beide Teams trafen in dieser Phase jeweils siebenmal, der Vorsprung der Luchse schmolz zeitweise auf nur drei Tore zusammen. Jan-Paul Kürschner mit zwei späten Treffern und Marvin Bauer, der bis zur letzten Minute für Gefahr sorgte, hielten die Gäste im Spiel.

In der 59. Minute war der Vorsprung auf 29:26 geschrumpft, als die Luchse die letzte Auszeit der Partie nahmen. Die Unterbrechung brachte die nötige Ruhe zurück: Felix Hirt erhöhte postwendend auf 30:26. Zwar antwortete Marvin Bauer noch einmal zum 30:27, doch Tim Haas setzte mit dem 31:27 in der Schlusssekunde den verdienten Schlusspunkt. Die Luchse brachten den hart erkämpften Sieg sicher über die Zeit.

Fazit und Ausblick

Mit couragiertem Offensivhandball und starken Phasen in beiden Halbzeiten setzte sich die SG Dunningen/Schramberg letztlich verdient gegen eine kampfstarke SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen durch. Laurin Kugler war mit acht Toren, darunter drei souverän verwandelten Siebenmetern, der treffsicherste Werfer der Partie.

Die Luchse springen mit diesem Erfolg auf Platz 6 der Tabelle und sammeln wichtige Punkte für die weitere Saison. Am Samstag, den 7. November, geht es für die Mannschaft auswärts bei TuS Steißlingen 2 weiter – eine Aufgabe, bei der die Dunningen/Schramberger an die couragierte Leistung von heute anknüpfen wollen.

Offizieller Spielbericht des Verbands: Spielbericht als PDF öffnen

Dieser Spielbericht wird automatisch generiert

Alle Spielberichte