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Luchse zeigen Krallen: Klare 47:27-Gala gegen Albstadt 3

Die SG Dunningen/Schramberg 2 hat vor heimischem Publikum in der Kreissporthalle Schramberg-Sulgen keine Gnade walten lassen. Mit einer über weite Strecken dominanten Leistung fertigten die Luchse die HSG Albstadt 3 mit 47:27 ab und untermauerten damit ihren starken Saisonstart.

Von Beginn an auf der Pirsch

Die Luchse legten los wie die Feuerwehr. Schon nach einer Minute traf Jonas Meyer zum 1:0, und obwohl Ben Zizmann für Albstadt umgehend ausglich, übernahmen die Gastgeber danach komplett das Kommando. Manuel Flaig und Pascal-David Möller sorgten mit schnellen Treffern für die erste Führung, und zwischen der 4. und 6. Minute setzte sich die SG mit einem furiosen 4:0-Lauf von 3:2 auf 7:2 ab. Adrian Väth, der in dieser Phase gleich dreifach traf, war maßgeblich an diesem ersten Big Point des Spiels beteiligt.

Albstadt versuchte, über Lukas Mayer, der im Laufe der Partie zum treffsichersten Spieler der Gäste avancierte, Nadelstiche zu setzen, konnte den Rückstand aber nie wirklich verkürzen. Nach einer kurzen Albstädter Auszeit in der 15. Minute, als die Gäste beim Stand von 11:4 ins Hintertreffen geraten waren, fanden sie tatsächlich kurzzeitig etwas besser ins Spiel und verkürzten in der Phase zwischen der 16. und 20. Minute auf 12:7. Die SG blieb jedoch cool und beantwortete jeden Angriffsversuch der Gäste mit eigenen Treffern.

In der Schlussphase der ersten Hälfte zeigte die SG erneut ihre läuferische Stärke: Ein 3:0-Lauf von 15:9 auf 18:9 zwischen der 26. und 28. Minute brachte die Vorentscheidung für die erste Halbzeit. Zur Pause stand es verdient 18:11 für die Luchse, die mit einer disziplinierten Abwehrleistung und einem variablen Angriffsspiel überzeugten.

Zweite Hälfte: Die Luchse ziehen durch

Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Gastgeber nicht locker. Jan Bantle und Samuel Pfaff legten direkt nach, sodass sich der Vorsprung weiter stabilisierte. Zwar fand Albstadt durch Marius Stauß und Kota Brunner kurzzeitig zu einer etwas konstanteren Trefferquote, doch die Antwort der SG kam prompt: Mit Treffern von Lorenz Dold und Matthias Schinle baute man die Führung kontinuierlich aus.

Ein bezeichnender Moment ereignete sich in der 23. Minute der Zweiten Halbzeit, als Jan Bantle nach seinem Treffer zum 29:17 eine Zeitstrafe kassierte. Statt davon zu profitieren, musste die SG in Unterzahl sogar selbst einen Gegentreffer hinnehmen, ehe die eigene Auszeit in der 42. Minute den Rhythmus wieder zurückbrachte. Und wie die Mannschaft reagierte: Zwischen der 41. und 44. Minute setzten die Luchse einen beeindruckenden 5:0-Lauf von 26:17 auf 31:17, angeführt von einem überragenden Matthias Schinle, der in dieser Phase gleich viermal traf und damit die Partie endgültig entschied.

Auch danach blieb die SG am Drücker. Enrico Schrödter verwandelte zwei Siebenmeter souverän zum 26:15 und später zum 43:25, während Alessandro DAlberti in der 56. Minute für Albstadt vom Punkt scheiterte – ein Fehlschlag, der sinnbildlich für den Nachmittag der Gäste stand. In der Schlussphase drehten Samuel Pfaff und Jonas Meyer nochmals auf: Zwischen der 51. und 55. Minute erzielte die SG sieben Tore bei nur drei Gegentreffern, ehe man die Partie in den letzten fünf Minuten mit einem weiteren 3:0-Lauf von 44:26 auf 47:26 standesgemäß abschloss. Der Schlusspunkt gehörte schließlich Albstadt durch Marius Stauß zum 47:27-Endstand.

Fazit: Starkes Zeichen der Luchse

Mit dieser deutlichen 47:27-Gala unterstreichen die Luchse ihre gute Verfassung zu Saisonbeginn. Die Mannschaft präsentierte sich torgefährlich wie breit aufgestellt – gleich sechs Spieler erzielten vier oder mehr Treffer, angeführt von den überragenden Matthias Schinle und Samuel Pfaff mit je sechs Toren. Auch läuferisch und läuferisch-defensiv zeigte die SG über 60 Minuten Konstanz und ließ den Gästen kaum eine Phase der Hoffnung.

Mit nun 3:1 Punkten aus zwei Spielen und Rang 5 der Tabelle können die Luchse zufrieden in die kommende Woche blicken. Am Samstag, den 17. Oktober, geht es auswärts bei der HSG Neckartal weiter – mit diesem Rückenwind aus Schramberg-Sulgen eine machbare Aufgabe für die Mannschaft.

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