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Schwarzwald-Wochen, Teil 2: Luchse gastieren beim Verbandsliga-Absteiger

SG Dunningen/Schramberg trifft in Freudenstadt auf einen noch weitgehend unbekannten Gegner

Nach dem packenden und dramatischen Derby gegen die SG Gutach/Wolfach geht die Schwarzwald-Tour für die SG Dunningen/Schramberg am kommenden Samstag in die nächste Runde. Um 20 Uhr gastieren die Luchse beim Verbandsliga-Absteiger SG Freudenstadt/Baiersbronn in der David-Fahrner-Halle in Freudenstadt.

Auch die Gastgeber gehörten einst dem altehrwürdigen Handball-Bezirk Schwarzwald im Südbadischen Handballverband an. Im Zuge der damaligen Bezirksreform wurden sie 2010 dem Bezirk Rastatt zugeordnet. Damit trennten sich die sportlichen Wege bereits vor mehr als 15 Jahren. Einen persönlichen Bezug zu den früheren Schwarzwald-Duellen dürften daher heute vor allem die langjährigen Wegbegleiter haben.

Für die Dunninger und Schramberger ist die SG Freudenstadt/Baiersbronn als Absteiger aus der vergangenen Verbandsliga-Saison ein weitgehend unbeschriebenes Blatt. Die bisherigen Ergebnisse lassen allerdings aufhorchen: Auf einen deutlichen Heimsieg gegen die SG Gutach/Wolfach folgte eine überraschende Niederlage bei der SG Allensbach/Dettingen-Wallhausen. Überraschend auch deshalb, weil Allensbach/Dettingen-Wallhausen in den vorherigen Begegnungen jeweils mit mindestens zehn Toren Unterschied verloren hatte.

Ob die wechselhaften Ergebnisse auf die noch fehlende Erfahrung im Kader der Gastgeber zurückzuführen sind, lässt sich nur schwer beurteilen. Fest steht jedoch, dass die SG über zahlreiche junge und gut ausgebildete Spieler verfügt. Mit Patrick Sandelmann und Mika Philipp stehen unter anderem ehemalige Kaderspieler des Südbadischen Handballverbands im Aufgebot. Beide gelten als individuell starke und torgefährliche Akteure. Hinzu kommen erfahrene Spieler wie Nico Käser, die der jungen Mannschaft Stabilität verleihen und bereits seit Jahren zum Stamm gehören.

Wie sich die Gastgeber am Samstagabend präsentieren werden, bleibt abzuwarten. Für die Luchse gilt es deshalb zunächst, den Blick auf die eigene Leistung zu richten. Die engen Spielverläufe der bisherigen Saison haben gezeigt, wie nah Erfolg und Enttäuschung beieinanderliegen können. Dabei stellten sich die Dunninger und Schramberger mit einer zu hohen Fehlerquote immer wieder selbst ein Bein.

Gerade die vielen vermeidbaren Fehler – im Tennis gerne als „unforced errors“ bezeichnet – verhindern bislang, dass sich die Mannschaft konsequent für ihren Aufwand belohnt. Das gilt sowohl für die Abwehr als auch für den Angriff. Gelingt es der SGDS, die Zahl der einfachen Fehler deutlich zu reduzieren, sind auch in Freudenstadt zwei Punkte möglich.

Dafür braucht es neben der nötigen Konzentration und Konsequenz über 60 Minuten auch die Unterstützung von den Rängen. Die Mannschaft hofft deshalb auf zahlreiche mitreisende Fans, die den Luchsen auch auswärts lautstark den Rücken stärken.

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